Norwegen Blog Tag 1 // Kennenlernköttbullar und Kisi-Vorfreude

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Heute begann der Tag etwas entspannter als geplant. Statt um 8:30 Uhr gab es das Frühstück erst um 9:30 Uhr. Das hat vermutlich niemanden wirklich gestört – schließlich schmeckte das selbst gebackene Brot von Tobi mit einer Stunde extra Schlaf gleich viel besser. Danach standen Kennenlernspiele auf dem Programm. Anfangs waren manche noch etwas zurückhaltend, aber spätestens nach den ersten Spielen war das Eis gebrochen und die Stimmung richtig gut.

Zum Mittagessen gab es Köttbullar, die bei den meisten ziemlich gut ankamen. Manche hätten sich wahrscheinlich auch mit einer Dose Dosenravioli zufriedengegeben, aber die Köttbullar waren definitiv die bessere Wahl. Ab morgen hat dann auch endlich der Kiosk geöffnet – darauf freuen sich gefühlt schon alle.

Am Nachmittag machten wir unsere erste Wanderung zu einem großen See. Das Wetter war zwar schön, aber trotzdem ziemlich frisch. Einige ließen sich davon überhaupt nicht aufhalten und gingen schwimmen. Wer sich bei den Temperaturen ins Wasser traute, musste entweder ein echter Feuerteufel sein oder einfach keine Kälte kennen. Nach dem Sprung ins Wasser machte der ein oder andere vor Freude fast einen kleinen Luftsprung – oder vielleicht auch, weil das Wasser so kalt war.

Auf dem Rückweg teilte sich unsere Gruppe. Die eine Hälfte entschied sich für die längere Strecke, während die andere lieber direkt zurückging. So konnte jeder selbst entscheiden, wie viel Motivation noch übrig war. Unterwegs wurde sogar darüber diskutiert, ob im See wohl Hechte schwimmen. Zum Glück musste das niemand persönlich herausfinden.

Zum Abschluss des Tages feierten wir gemeinsam einen Gottesdienst, der den Tag schön ausklingen ließ. Danach hatten wir unsere erste Homie-Zeit, in der wir den Tag gemeinsam Revue passieren ließen. Insgesamt war es ein richtig gelungener erster voller Tag. Die Gemeinschaft beginnt immer mehr zu florieren, alle lernen sich besser kennen und man merkt, wie schnell man zusammenwächst. Wenn morgen noch jemand den Koch anheuern möchte, damit es wieder so gutes Essen gibt, würde mich das jedenfalls nicht wundern. Und weil das Wetter heute zum Glück gehalten hat, brauchten wir nicht einmal einen Blitzableiter– hoffentlich bleibt das auch die nächsten Tage so.

geschrieben vom Zimmer „Roma Gruve“; Carl, Jusse, Konrad, Noah, Paul, Timo, Theo & Theo

Anmerkung vom Team: Die Teilis hatten die Aufgabe die markierten Wörter möglichts kreativ in den Bericht einzubauen